Resthof in Mecklenburg-Vorpommern kaufen oder verkaufen
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Öffnungszeiten: siehe Kontakt
Was ist ein Resthof?
Ein Resthof ist ein früherer landwirtschaftlicher Betrieb, dessen Land größtenteils verkauft oder verpachtet wurde. Übrig bleiben Hofstelle, Wohnhaus, Stall, Scheune und oft ein größeres Grundstück. Auch Begriffe wie Bauernhaus oder Hofstelle werden verwendet.
- Wohnhaus, oft älter und teils sanierungsbedürftig
- Stall, Scheune, Garagen und weitere Nebengebäude
- Großes Grundstück, manchmal mit Weide, Obstwiese oder Wald
- Lage oft am Ortsrand oder im Außenbereich
Worauf achte ich beim Kauf eines Resthofs?
Der Kauf ist komplexer als bei einem Einfamilienhaus. Lassen Sie Zustand, Rechtslage und Nutzbarkeit prüfen, bevor Sie unterschreiben.
- Baurecht: Liegt der Hof im Innen- oder im Außenbereich?
- Dürfen Nebengebäude umgenutzt oder erweitert werden?
- Denkmalschutz: Gibt es Auflagen für Umbau und Sanierung?
- Zustand von Dach, Mauerwerk, Elektrik, Heizung, Abwasser
- Altlasten, zum Beispiel durch frühere Betriebsnutzung (Gutachter fragen)
- Zufahrt, Wasser, Abwasser, Internet
Was bedeutet Außenbereich beim Resthof?
Im Außenbereich darf nur eingeschränkt gebaut werden. Ob Sie ein Gebäude umbauen, erweitern oder anders nutzen dürfen, entscheidet das Bauamt im Einzelfall. Fragen Sie dort vor dem Kauf nach und lassen Sie sich die Auskunft schriftlich geben.
Das gilt auch für die Frage, ob Sie Ferienvermietung betreiben dürfen. Das ist je Gemeinde unterschiedlich und hängt vom Baurecht ab.
Wie verkaufe ich einen Resthof?
Die Käufergruppe ist kleiner als bei normalen Häusern. Interessenten sind etwa Familien mit Platzbedarf, Pferde- und Tierhalter, Handwerker oder Käufer, die Wohnen und Arbeiten verbinden wollen. Der Verkauf dauert deshalb oft länger und braucht gute Unterlagen.
- Grundbuchauszug und Flurkarte
- Baugenehmigungen und Nachweise zur Nutzung
- Energieausweis
- Angaben zu Zustand, Altlasten und Nebengebäuden
- Wertermittlung, wenn Vergleichswerte fehlen
Was ist bei einem geerbten Resthof zu beachten?
Bei einem Erbe müssen sich zuerst alle Erben einig sein. Dazu kommen oft unklare Unterlagen und Grenzen. Lassen Sie rechtliche Fragen von einem Anwalt oder Notar klären. Mehr zum Thema finden Sie in unserem Ratgeber zur Erbimmobilie.
Häufige Fragen
Was kostet ein Resthof in Mecklenburg-Vorpommern?
Das hängt von Lage, Grundstücksgröße, Zustand, Baurecht und Denkmalschutz ab. Belastbare Preise nennen nur Quellen wie der Gutachterausschuss für Grundstückswerte und sein Grundstücksmarktbericht. Wir nennen hier bewusst keine Zahlen ohne Quelle.
Resthof kaufen: Worauf muss ich achten?
Prüfen Sie Baurecht im Außenbereich, Denkmalschutz, Zustand der Gebäude, Altlasten und Erschließung. Lassen Sie einen Gutachter oder Bausachverständigen hinzuziehen.
Was ist der Unterschied zwischen Resthof und Bauernhaus?
Ein Bauernhaus ist das Wohngebäude eines landwirtschaftlichen Betriebs. Ein Resthof meint die gesamte Hofstelle mit Nebengebäuden, aber ohne den Großteil der früheren Flächen.
Darf ich auf einem Resthof Ferienwohnungen vermieten?
Das ist je Gemeinde unterschiedlich und hängt vom Baurecht ab. Klären Sie das vorab bei der Gemeinde oder dem Bauamt und prüfen Sie den Bebauungsplan.
Kann ich einen Resthof mit Makler verkaufen?
Ja. Ein Makler hilft bei Unterlagen, Vermarktung und Auswahl der Interessenten. Fragen Sie vorab an, ob wir Ihr Objekt betreuen können. Unser Büro ist in Rostock.
Muss ich vor dem Verkauf eines Resthofs ein Gutachten erstellen lassen?
Nicht zwingend. Bei Resthöfen ist es aber oft sinnvoll, weil es wenige Vergleichsverkäufe gibt. Ein Gutachten liefert eine nachvollziehbare Preisbasis.
Dazu passt auch: Spezialimmobilien in Mecklenburg-Vorpommern, Gutshaus in Mecklenburg-Vorpommern kaufen oder verkaufen, Immobilienbewertung in Rostock und Geerbtes Haus verkaufen: Was müssen Sie beachten?.
Redaktion: Immobilienliebling GmbH, Krämerstraße 9, 18055 Rostock
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